Kobbelner Weihnachtsbaumglühen 2025

Das neue Jahr 2025 ist nun schon eine Woche alt. Ich wünsche allen Kobbelner Einwohnern ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr. Mögen alle Vorsätze für 2025 gelingen und insbesondere die geplanten Vorhaben des Vereins und des Ortsbeirates anlässlich der 575 Jahrfeier und der 100jährigen Ausgrabung des Großen Steins erfolgreich verwirklicht werden.

Traditionell starten die Kobbelner Einwohner gemeinsam mit einem Traditionsfeuer am Dorfteich in das neue Jahr. Zur diesjährigen Veranstaltung luden der Ortsbeirat und der Verein Kobbelner Steine e.V. mit einem von Manfred Holzhey erdachten griffigen Motto zum „Kobbelner Weihnachtsbaumglühen“ ein. Ein vielversprechender Titel für unser Traditionsfeuer zum Jahresauftakt 2025.
Viele Helfer haben für das Gelingen des Weihnachtsbaumglühen 2025 im Vorfeld fleißig mit Hand angelegt.

Manfred und die Freiwillige Feuerwehr hatten ab 16:00 Uhr die letzten Vorbereitungen mit dem Aufschichten des Holzstapels, Installation der Beleuchtung sowie Aufstellen der Stehtische und Bänke begonnen. Der Ortbeirat von Kobbeln kümmerte sich um die Bereitstellung der heißen Getränke und Bratwürste.

Die Kameraden der Feuerwehr gönnten sich noch eine kurze Verschnaufpause vor dem Showdown. Alle waren gespannt, ob sich beim einsetzenden Schneefall zahlreich unsere Kobbelner und Gäste am Anger einfinden werden.

Um 17:30 Uhr war es soweit. Alles war hergerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr entfachte das Feuer für die Verbrennung der von den Kobbelnern zugeführten Weihnachtsbäume. Das Feuer erhellte den Auenplatz und lockte rasch erste Besucher an. Trotz des anhaltenden Schneefalls kamen zum Weihnachtsbaumglühen mehr als 60 Kobbelner Einwohner und Gäste, berichtete mir Doris Lehmann. Aus Treppeln besuchten z.B. Familie Schliebe und Krinke unser Traditionsfeuer.

Flotte Musik und heißer Glühwein befeuerten die behagliche Stimmung im Lichterschein des Feuers. Chef am Grill war Jörg Richter. An diesem Tag ein warmes Plätzchen. Steffen Simon assistierte und kümmerte sich um die Getränke.

Für Spenden wurde die bekannte Blechbüchse von Ivonne aufgestellt. Die Kobbelner zeigten sich sehr spendabel. Dafür ein großes Dankeschön. Die getätigten Spenden fließen wie immer in die in diesem Jahr anstehenden Veranstaltungen und Dorf-Projekte ein.

Unsere jüngsten Kobbelner nutzten das tolle Winterwetter und modellierten mit dem Schnee eine Straßensperre, wie mir Ludwig Müller erklärte. Eine zünftige Schneeballschlacht im Feuerschein war etwas Besonderes. Unsere Kobbelner Jugend beteiligte sich begeistert an diesem Treiben. Auch unsere Tanzfeen waren kreativ. Sie bauten sich vor dem Gemeindehaus eine Bühne aus Schnee und gaben spontan eine Tanzeinlage. Diese wurde mit viel Applaus bedacht.

Zug um Zug wanderten die mitgebrachten Weihnachtsbäume in den Feuerstoß. Dieser verbreitete eine behagliche Wärme. Funken stieben in den Himmel und erleuchteten den Auenplatz. Dennis Müller kam bei der Arbeit dicht am Feuer mächtig ins Schwitzen.

Mit fortschreitender Zeit stieg die Stimmung. Viele Gespräche von Nachbar zu Nachbar wurden geführt. So manche Neuigkeit wurde unter den Anwesenden ausgetauscht. Man spürte, dass es allen viel Freude machte und das Wetter Nebensache wurde. Mit so einer Resonanz hatten die Organisatoren der Traditionsveranstaltung nicht gerechnet. Aus privaten Beständen wurde später sogar Glühwein nachgeordert.

Erst in den ersten Morgenstunden des 12.01.2025 verabschiedeten sich die letzten Gäste. Die Feuerwehr hielt noch Feuerwache.

Schon früh am Sonntag waren Gerald Lehmann, Manfred Holzhey und Wolfgang Menzel am Anger und begannen mit den Aufräumarbeiten. Maik Lehmann und Dennis Müller von der Feuerwehr halfen ebenfalls. Ivonne Müller, Jörg Richter und Steffen Simon wuschen die Glühweinbehälter aus, putzten die WC und wischten die Böden der Clubräume. Viele Hände machen ein schnelles Ende, sagt das Sprichwort. Gegen 11:00 Uhr waren die Arbeiten erledigt.

Ivonne Müller bedankte sich im Namen des Ortsbeirates bei allen Helferinnen und Helfern für die reibungslose Organisation und gezeigten Einsatz. Einen besonderen Dank richtete sie auf unserer WhatsApp Plattform an die Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehr Kobbeln und Manfred Holzhey.