Seit Jahren liegt er vor dem Grundstück von Daniela und Christian Menzel. Kaum jemand beachtete ihn, da er dem großen Kobbelner Stein im Volumen und Masse nicht das „Wasser reichen“ kann.
Doch der „Kleine Kerl“ hat es in sich. Man kann sich leicht verschätzen, was seine Masse angeht. Beim Mittwochsstammtisch wurde der erste gescheiterte Hebeversuch klassisch mit den physikalischen Schulkenntnissen ausgewertet. Immerhin kam der „Rat der Weisen“ auf eine stolze Masse von rund 4.000 kg. Das hieß, schwere Technik muss organisiert werden. Eine neue Herausforderung für unseren rastlosen Manfred Holzhey.
Nun hat sich heute am 11.03.2025 unser „Mini Findling“ doch bewegt. Manfred Holzhey und seine rüstige „Kobbelner Rentner-Gang“ haben mit Unterstützungs- und Vorarbeiten von Sven Dammaschke (Dammi) „wieder einen weiteren Meilenstein versetzt“, wie es Manfred in seiner WhatsApp Nachricht treffend formulierte.
Zur fleißigen „Kobbelner Rentner-Gang“ gehörten neben Manfred Holzhey: Gerald Lehmann, Jürgen Thierbach, Wolfgang Menzel, Enrico Heitmanek und Jörg Richter.
Der neue Standort des Kleinen Findlings an der Gabelung der Kobbelner Straße (aus Möbiskruge kommend) wurde gut gewählt. Kleine Restarbeiten in Vorbereitung des 575-jährigen Jubiläums von Kobbeln folgen noch, bestätigte mir heute Manfred Holzhey.
Nach dem ereignisreichen Rentnertag kann man resümierend festhalten:
Unser Dorf Kobbeln hat heute ein neues, zweites Wahrzeichen erhalten.
Unsere rüstige „Kobbelner Rentner-Gang“ hat Großes geleistet. In etwas abgewandelter Form würde ich es so ausdrücken:
„Wenn sich Kobbeln was vornimmt, dann versetzt das kleine Dorf schwere Steine!“
Übrigens, die im vergangenen Herbst von unseren kleinen Hobby-Gärtnern gepflanzten Frühjahrsblüher sind schon hier und da zu sehen. Ein guter Grund, mal vorbeizuschauen.