Planetenweg mit Kobbelner Babystein am Wirchensee entdecken

Es ist nun schon wieder 2 Monate her, als wir auf unserem Dorffest anlässlich der Ausgrabung des Großen Steins vor 100 Jahren den Müllroser Planetenweg mit der feierlichen Enthüllung zweier Informationstafeln am Kobbelner Stein erweiterten. Die Idee kam von Manfred Holzhey.

Am 31.08.2025 luden uns nun Dr. Manfred Dietrich und seine Vereinsmitglieder vom Verein AstroWis zur Eröffnung eines weiteren Stellplatzes des Planetenwegs an den Wirchensee ein. Manfred Holzhey, Dr. Steffen Simon vom Kobbelner Steine e.V. sowie Hans-Georg Köhler, ehemaliger Amtsleiter der Gemeinde Neuzelle, waren zu mit anwesend, als die Informationstafeln enthüllt wurden. Neugierige Besucher schmulten schon einmal vor der offiziellen Enthüllung unter die weißen Tücher, mit der die Tafeln verhüllt waren.

„Die Einweihung ist Teil 2 unserer gemeinsamen Aktion vom Juli 2025 in Kobbeln“, erläuterte Dr. Dietrich bei der feierlichen Enthüllung der neuen Informationstafeln. Der neue Stellplatz am Wirchensee weist auf die enge Verbindung des Schlaubetals und des Kobbelner Steins hin. Beide Stellplätze sind im Müllroser Planetenweg dem Stern Rigel B im Sternbild Orion zugeordnet.

„Diese Aktion soll auch als Beitrag der beiden befreundeten Vereine aus Kobbeln und Müllrose zur Gestaltung eines interessanten und nachhaltigen Tourismus in unserer Region und den beiden Orten verstanden werden“, betonten Dr. Dietrich und Manfred Holzhey im Gespräch mit interessierten Wanderern aus Eisenhüttenstadt. Ferner stellt diese Erweiterung des Planetenwegs über die engeren Grenzen des Ortes Müllrose hinaus, auch ein Alleinstellungsmerkmal dar, erläuterte Dr. Dietrich im weiteren Verlauf des Gespräches.

Als Überraschung für die Kobbelner Vereinsfreunde wurden an der Halbinsel des Wirchensee zwei weitere Informationstafeln feierlich eingeweiht. Auf einer der Tafeln wurde der Hinweis auf den Großen Stein in Kobbeln gegeben. Die zweite Tafel stiftete der Verein AstroWis. Auf dieser Tafel wird der kleine Bruder des großen Kobbelner Steins – „Kobbelner Babystein“ – plastisch abgebildet. Der Stein wurde bei den Aufstellarbeiten in Kobbeln ausgeschachtet. Mit dieser Geste möchte Dr. Manfred Dietrich die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Vereinen bekunden. Mit einem zwinkernden Auge führte Dr. Diedrich abschließend aus, dass „beim Berühren des kleinen Bruders des Großen Steins Glück bringen würde“. Probieren Sie es ruhig einmal aus und berühren sie den kleinen Bruder unseres Kobbelner Steins. Vielleicht bringt er Ihnen Glück. Vielen Dank an Manfred Holzhey und Dr. Manfred Dietrich.

Also, es lohnt sich, den Planetenweg von Kobbeln zum Wirchensee per Pedes oder mit dem Rad einmal zu erwandern und das natürlich mit Warp 2. Und wer will, kehrt anschließend nach einer Wanderung um den See noch in das Restaurant des Waldseehotels ein. Übrigens das Restaurant hat ab 12:00 Uhr täglich geöffnet und der Außenbereich wurde komplett saniert und ausgebaut.